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Aufbau eines umfassenden Gesundheitswesens in Koghiany
Neben dem Aus- bzw. Aufbau eines Spitals in der Provinz Koghiany und der Schulung des lokalen Gesundheitspersonals wurde auf die Sicherstellung des Zugangs von Frauen zu allen Einrichtungen und Dienstleistungen geachtet. Afghanische Frauen wurden nach Einwilligung der Ehemänner als Hebammen ausgebildet. (In Afghanistan dürfen Frauen nur von weiblichem medizinischem Personal behandelt und betreut werden). Ein cost-sharing System wurde eingeführt, um das Weiterbestehen des Spitalsbetriebes nachhaltig zu sichern.
Mit einem Fokus auf Frauen wurde ein ‚mental health program’
iniziiert, wobei
sowohl der psychiatrisch-neurologische Aspekt als auch der psychologische Aspekt gleich gewichtet wurden. Die EU übernahm die weitere Betreuung des Projektes/Programms (voraussichtlich bis zum Jahre 2009), sodass einerseits der Weiterbestand sicher gestellt werden konnte, andererseits der weitere Ausbau des Gesundheitswesens auf die gesamte Provinz flächendeckend ermöglicht wird (W. E.-R.)
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